Get Adobe Flash Player

NEWS

Quelle: hno-aerzte-im-netz.de

Als Standardtherapie eines akuten Hörsturzes wird vor allem bei Verdacht auf einen Entzündungsprozess eine abschwellende und antientzündliche Behandlung mit Glukokortikoiden, d.h. einem Kortison-Präparat vorgenommen.

 

Reagiert der Hörsturz nicht ausreichend auf die orale Gabe von Cortison, oder besteht ein ausgeprägter pantonaler Hörsturz, injizieren wir zusätzlich Fortecortin durch das Trommelfell in das Mittelohr unter lokaler Betäubung des Trommelfelles. Hierdurch wird eine gezielte, lokale antientzündliche Wirkung auf das geschädigte Innenohr erzielt. Auch internationale Studien haben gezeigt, dass hierdurch eine effizientere und schnellere Heilung des geschädigten Innenohres und des Gehöres mit ca. 70% höherer Verbesserung des Hörens erzielt werden kann. Eine systemische Nebenwirkung auf den gesamten Körper kann bei alleiniger intratympanaler Cortisontherapie vermieden werden. Z.B. Diabetiker können so auch mit Cortison behandelt werden, ohne befürchten zu müssen, dass ihr Blutzucker ansteigt.